Frühkindliche Reflexintegration
Frühkindliche Reflexe – Was Eltern wissen sollten
Bereits im Mutterleib entstehen frühkindliche Reflexe, unbewusste, automatischen Bewegungsmuster, welche lebenswichtig sind. Sie unterstützen uns Babys in den ersten Lebensjahren dabei, grundlegende Fähigkeiten zu entwickeln und sich an ihre Umwelt anzupassen. Weiters fördern Sie unter anderem die motorische Entwicklung und die sensorische Wahrnehmung.
Idealerweise integrieren sich diese Reflexe in den ersten Lebensjahren von selbst. Doch manchmal bleiben sie über das Kleinkindalter aktiv – und genau das kann die Entwicklung Ihres Kindes beeinflussen.
Woran erkennt man, ob frühkindliche Reflexe noch aktiv sind:
Vielleicht haben Sie bei Ihrem Kind eines oder mehrere der folgenden Anzeichen bemerkt:
- Ihr Kind zeigt ein starkes Bedürfnis nach festen Abläufen und Veränderungen erzeugen Stress und Ängste.
- Es zeigt ein starkes Bedürfnis nach festen Abläufen und reagiert ängstlich auf Veränderungen.
- Die Eingewöhnung in Kindergarten oder Schule war besonders schwierig oder langwierig.
- Ihr Kind hat wichtige Entwicklungsschritte wie das Krabbeln ausgelassen oder sehr früh/spät erreicht.
- Es mochte als Baby die Bauchlage nicht.
- Ihr Kind wird schnell wütend oder frustriert – hat eine „kurze Zündschnur“.
- Obwohl es klug und neugierig ist, hat es in der Schule Schwierigkeiten: Buchstaben oder Zahlen werden vertauscht, Lesen fällt schwer, Hausaufgaben dauern lange.
- Konzentrieren während der Schule fällt schwer, u.a. wegen des Lärms im Klassenzimmer.
- Ruhiges Sitzen fällt schwer – stattdessen liegt es auf dem Tisch oder wickelt die Beine um den Stuhl.
- Beim Schreiben hält es den Stift verkrampft oder drückt sehr fest auf.
- Neue Situationen, Leistungsdruck oder Tests führen zu Stress, Angst oder Bauchschmerzen.
- Brustschwimmen bereitet Probleme, während das Tauchen gut klappt.
- Enge Kleidung, z. B. Gürtel, wird als unangenehm empfunden.
- Es kommt auch nach dem fünften Lebensjahr noch gelegentlich/häufig zum Einnässen.
Was bedeutet das für Sie als Eltern?
Diese Beobachtungen können darauf hindeuten, dass bestimmte frühkindliche Reflexe noch nicht vollständig integriert sind. Hierfür wird der noch zu integrierende Reflex ausgetestet und mithilfe der neuroenergetische Kinesiologie gut integriert. Frühzeitiges Erkennen und Bewusstsein für dieses wichtige Thema, kann Ihrem Kind helfen, Herausforderungen im Alltag und in der Schule besser zu meistern.
Somit können folgende Probleme verbessert bzw. gelöst werden:
- Konzentrationsstörungen
- Unruhe, Hyperaktivität
- Ängste
- ADHS, ADS
- Verdauungsstörungen
- Lernschwierigkeiten, wie zB. Lesen, Schreiben, Rechnen (zB. Auslassen von Buchstaben, Abschreiben von der Tafel, verkrampfte Stifthaltung)
- Hypertonie
- Gleichgewichtsschwierigkeiten
- Koordination der Bewegungsabläufe
- etc.